Neue Bücher zur Heimatgeschichte von Knut Kreuch


 

"Auf Spurensuche von Haus zu Haus"
Kleine Geschichten aus einem alten Dorf

Knut Kreuch schrieb wieder ein kleines Buch zur Heimatgeschichte. In seinem neuen Buch geht Kreuch auf Spurensuche von Haus zu Haus und erzählt dabei Geschichten von Familien und ihren Häusern. Natürlich stehen alle 16 Häuser in seinem Geburtsort Wechmar.

So findet man ihn als Zuhörer unter "Berühmten Schweinen, Bach'schen Schatten und einer gefräßigen Oma" auf Gut Weidensee, natürlich auch in der Obermühle Wechmar als "Bachs Keimzelle zur Musik" oder am Backofen gegenüber der Gemeindeschenke, wo heute das Bach-Stammhaus steht.

Es ist keine trockene Geschichte, die Kreuch beschreibt, sondern er führt seinen Leser auf einen eigenen Weg zur Geschichte von Bauwerken. Da wird nicht aufgelistet, aus wie vielen Sandsteinen die Wechmarer Kirche besteht oder wie hoch der Turm ist. Er lässt viel lieber den Maler Ernst Jenichen erzählen, wie "Das Kind in der Wiege", sein berühmtes Kirchenbild entstand. In der "Finkenburg" findet der Leser die unverwischten Spuren des Romanautors Arno Franz. Wo Hans Bach seine Liebste fand und sich Eva Braun ins Bettchen legte, das ist die Geschichte der Wechmarer Schenke und mit welchen Mitteln man schon vor 200 Jahren um Gäste warb, erzählt die alte Sage vom Gasthof "Zum weißen Ross". Mit dem "Barbier von Wechmar" setzt Kreuch seinem Großvater Willi Rath, der vor 50 Jahren als beliebter Friseur verstarb, ein kleines Denkmal der Erinnerung.

Insgesamt sind 16 Geschichten entstanden und schon in Kürze will Kreuch den zweiten Teil seiner "Spurensuche" präsentieren, dann mit verschwundenen Denkmalen, wie zum Beispiel dem Rittergut Hesse, dem Döppingsgut, dem Chauseehaus, der Pfarrscheune, der alten Schäferei in der Bergstraße usw.

Gewidmet hat Knut Kreuch sein nunmehr zehntes Werk dem Landwirt Werner Herold, der am 28. Januar 2004 einhundert Jahre alt geworden wäre. Werner Herold hat vor mehr als zwanzig Jahren Knut Kreuch für die Heimatgeschichte begeistert und ihn so in Flammen gesetzt, dass er darauf sein eigenes Lebenswerk aufgebaut hat.


Fortsetzung zur Häusergeschichte
Heimatbuch

"Verlorene Spurensuche von Haus zu Haus"

Nach dem Erfolg seines ersten Buches über Häuser in seinem Heimatort, folgt ein zweiter Band. Wie im Jahre 2003 begonnen, hat es Kreuch wieder geschafft, neun Kurzgeschichten in unterhaltsamer Art und Weise aufzuschreiben. Mit dem Titel "Verlorene Spurensuche von Haus zu Haus", erzählt Kreuch Geschichten über Bauwerke und Menschen, die dem Auge fern, doch dem Gedächtnis immer noch nah sind. In seinen kleinen Erzählungen erinnert der poetische Bürgermeister an Bauwerke seiner Heimatgemeinde, die entweder der Spitzhacke, der Moderne oder dem Verfall preisgegeben wurden und aus dem Ortsbild verschwunden sind, jedoch durch Namen oder Flurbezeichnungen noch in Erinnerung sind.

Fast alle Geschichten haben in diesem Jahr einen persönlichen Bezug. Da berichtet der Autor von seiner Fahrt nach Obertheres und dem Gespräch im Schloss der Grafen Beust, wie er mit einer Sammeltasse nach Hause kommt und dort erfährt, das Graf Gotter aus Molsdorf einst Gast im abgerissenen Günthersleber Schlosse war. Um das abgerissene Mittelbackhaus entspinnt sich eine Geschichte, die bis zu Jean Bohnhoff nach Amerika führt, deren Vorfahren einst an diesem Backhaus wohnten. Auch das abgerissene Chauseehaus erlebt als Geldquelle am Fluss eine Wiederauferstehung. Der Doeppingtaler, seit einigen Wochen in Wechmar wieder zu Hause, ist eine kleine Geschichte über den Aufstieg und Fall einer Wechmarer Familie. Dass die Schafgasse einst zum Schäfereihof führte und sich heute Bergstraße nennt, das wissen noch viele Menschen, doch dass dort ein Fuchs im Schafsvolk lebte, das erfahren sie erst, wenn sie Kreuchs neues Buch lesen.

Mit dem aktuellen Beitrag "Das Pfarrerbildnis als Klodeckel" erinnert der Autor an den spektakulären Fundort einer Grabplatte des Wechmarer Pfarrers Melchior Mengwein und mit dem Beitrag "Johann Sebastian Bach und Wechmar" gibt Knut Kreuch einen Ausblick zur neuen Dauerausstellung im Bach-Stammhaus. Seine Weihnachtsgeschichte "Als die Welt erbebte" bringt ein Erdbeben in Amerika zur heiligen Nacht mitten in die Günthersleber Kirche. Damit die verschwundenen Bauwerke vor dem Auge wieder auferstehen können, hat Simon Löber Zeichnungen angefertigt, die eine willkommene Bereicherung des 56-seitigen Büchleins "Verlorene Spurensuche von Haus zu Haus" sind.

"Es ist eine Sucht, immer wenn Weihnachten kommt, habe ich den Drang, ich muss schnell noch ein paar Geschichten aufschreiben, die sonst in Vergessenheit geraten könnten" gibt Knut Kreuch seine Motivation weiter und denkt schon darüber nach, was er als nächstes publiziert.


Knut Kreuch`s neuestes Buch
Mühlengeschichte im Dunstkreis großer Familien

Wussten Sie, dass Dunst ein Produkt ist, das in einer Mühle entsteht? Wenn nicht, dann wissen sie sicherlich, dass große Familien immer einen Dunstkreis um sich ziehen. Pünktlich zum 12. Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag 2005 präsentierte Knut Kreuch wieder ein Buch. Mitten im Jahr stellt er die Veit-Bach-Obermühle Wechmar der Öffentlichkeit vor und stellt ganz besonders die Müllersfamilien in den Mittelpunkt seiner Darstellung.

1552 begann die Wechmarer Mühlengeschichte und sie ist untrennbar mit dem Familiennamen Gläser verbunden, denn diese Familie hat mehr als drei Jahrhunderte in Wechmar Mühlengeschichte geschrieben. Schon vor den Gläsers war es die Bäcker- und Müllerfamilie Eißer, die eng verbunden mit der Musikerfamilie Bach, den beiden Stammvätern Veit und Hans Bach gastfreundliche Aufnahme gewährte und Veit Bach die Möglichkeit bot, in der Obermühle auf dem Cythringen zu spielen, um somit der Familie die musikalische Begabung in die Wiege zu legen.

Kreuchs Geschichte endet nicht im Jahr 1984, als letztmalig der Mahlgang der Mühle produzierte, er zieht den Bannkreis um seine Leser bis zum Jahre 2005, schließt dabei die Restaurierung der Mühle und das große Engagement der Bürger mit ein.

Wer nicht weiß, wo die erste Kommandantur der amerikanischen Streitkräfte im April 1945 war, wer sich fragt, was Backmalz ist und wer wissen möchte, ob im 19. Jahrhundert Cousin und Cousine heiraten durften, um den Familienbesitz zu erhalten, der sollte Knut Kreuchs neuestes Buch als kleine Sommerlektüre vor dem Einschlafen genießen.


Neues Buch von Knut Kreuch

"Eduard und Auguste -
von einem Kühr der auszog ein Himmelreich zu finden"

Unter dem Titel "Eduard und Auguste", stellt Kreuch zwei einfache Menschen in den Mittelpunkt seiner Geschichte. Als 1905 Eduard Kühr und Therese Auguste Himmelreich heirateten, dachte keiner daran, dass diese Verbindung über 50 Jahre hält, dass trotz ärmlichster und einfachster Verhältnisse, ein Ehepaar glücklich bis in den Lebensabend hinein schwebte und heute 131 Nachkommen, in einhundert Jahren entstanden sind.

Es sind Eduard und Auguste mit ihrem Lebensweg, aber es sind auch ihre Eltern und Voreltern, die in der Geschichte Platz finden. So erzählt Kreuch, wie das erste Mitglied der Familie Kühr vor 200 Jahren aus Reichenbach zur Arbeit in die Wechmarer Niedermühle kam, sich dort in Barbara Hopf verliebte und erst als er genügend Geld zum Hausbau besaß,  seine Liebste heiratete. Damals waren beide schon vierzig Jahre alt. Eduard war der Enkel von Valtin Kühr, dem ersten Vertreter des Geschlechts in Wechmar. Dass Eduard sein Himmelreich fand, das lag daran, dass seine Ehefrau diesen schönen Familiennamen trug, der aus der Naumburger Gegend stammt. Wie der Dienstknecht Christian Himmelreich in Wechmar freite, das gehört ebenso mit dazu wie die Geschichte der Metzgersfamilie Alt aus Ohrdruf, der Volkrodts aus Wölfis oder der Familie Hopf in Wechmar. Bis zum Jahre 1600 reichen die Forschungen, die Knut Kreuch in das Buch einfließen ließ.

Den Abschluss des 48-seitigen Buches bildet das Kühr-Gedicht, welches Knut Kreuch seinen Ahnen widmete und damit deren Nachkommen zur Besinnung auf die Geschichte auffordert.


Bücher sind über das Bach-Stammhaus zu beziehen, Tel. Nr. 036256 /  22680